Lange Nacht der Kultur in Minden

Lange Nacht der Kultur in Minden

In der Nacht des 14. September wird Minden ungewohnt belebt sein. Mehr als 70 Auftritte mit hunderten Akteuren aus der Region sind angekündigt und wollen modellhaft zeigen, was in dieser Stadt möglich ist.

Ein selbstbewusstes Zeichen der freien Kulturszene, die von vielen immer noch nicht so wahrgenommen wird, wie es ihrer tatsächlichen Bedeutung entspräche. „Eine neue Eventhalle wird ausgiebig diskutiert, während die Belange der freien Kulturszene kaum wahrgenommen werden. Zwar stieg die Fördersumme in diesem Jahr dankenswerter Weise um 15.000 Euro, aber die Mittel sind völlig überzeichnet und bewegen sich im Vergleich zur Institutsförderung immer noch im Promillebereich“, schreiben die Sprecher des Kulturforums in ihrem Programmheft.

Die freie Kulturszene sei nicht nur ein schmückendes Beiwerk, sondern ein prägender Faktor für die Stadt. Sie gehöre zur kulturellen Grundversorgung. Ob eine Region als lebenswert und attraktiv wahrgenommen werde, hänge maßgeblich auch von ihrem Kulturangebot ab.

„Wir stehen für eine Kultur, die hier gemacht wird. Die Menschen, die sich dafür engagieren, haben es verdient, dass sich die Stadt um ihre Produktionsbedingungen und ihre wirtschaftliche Zukunft kümmert“, sagen Alexander Lange und Dietmar Lehmann vom Kulturforum.

Die Mitwirkenden bei der Langen Nacht der Kultur treten allesamt ohne Gage auf.

 

Das Programm

Eine Übersicht über die vielen Veranstaltungen und ausführliche Informationen sind im Programmheft und auf der Internetseite des Veranstalters zu finden.

 

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Foto:

Cowhouse Project, 21.00 – 21.45 im BÜZ,
an dieser Stelle stellvertretend für alle Künstlerinnen und Künstler.

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